Monaco

Der letzte Ort, den wir besichtigten, war Monaco. Von Nizza nach Monaco braucht man ca. eine halbe Stunde und so waren wir recht früh dort. Das Auto ließen wir in einem Parkhaus, dass mehr als 10 Stockwerke hatte. Monaco ist nämlich direkt am Meer an einem Berghang gebaut und es reiht sich ein Hochhaus an das nächste. Um die vielen Höhenunterschiede in der Stadt zu überwinden, kann man zum Teil die Aufzüge in den Hochhäusern nutzen, um von einer Straße zur nächsten zu kommen. Manchmal gibt es dafür auch Rolltreppen. So etwas hatte ich noch nie gesehen.

Unser erster Halt war eine kleine Fußgängerzone, die uns direkt zum Hafen führte. Es war noch nicht viel los und die Geschäfte hatten noch zu. Unter den zahlreichen Geschäften fielen mir gleich einige Formel 1 Läden auf, in die ich unbedingt hinein wollte. Hierher musste ich später unbedingt wieder zurückkommen!

Langsam wurde es heiß und wir machten uns auf den Weg zum Hafen. Dort lagen beeindruckende Yachten, die ich richtig cool fand. Von dort aus ging es hinauf zum berühmten Casino, an dem jedes Jahr die Formel 1 vorbeifährt. Am Weg dorthin entdeckten wir zwei Oldtimer Sportwagen, die man sogar mieten konnte. Ich hätte gerne eine Runde gedreht, aber meine Eltern waren nicht so begeistert von der Idee – noch dazu bei den Preisen!

Auch wenn man im Casino nicht spielen wollte, konnte man den Eingangsbereich besuchen. Im Inneren des Casinos war es recht elegant, wir konnten in die große Eingangshalle, die mit einem hellen Marmorboden und braunen Marmorsäulen ausgestattet war, und eine Bar, in der ein Klavier und viele kleine Tische und gelbe Samtsessel standen, begutachten.

Draußen vor dem Casino gab es zwei Ferraris, die ich am liebsten sofort fahren wollte. Viele Touristen – natürlich auch ich – fotografierten die coolen Sportwagen.

Weiter ging es zur legendären Kurve von Monte Carlo, wo die Formel 1 eine besonders enge Passage hat. Danach besuchten wir das Museum Les Automobiles de S.A.S. le Prince de Monaco, wo wir alte Autos und historische Formel-1-Wagen, darunter einer von Niki Lauda, bestaunen konnten. Besonders die alten Formel-1-Autos haben mir gut gefallen.

Nach diesem Ausflug spazierten wir noch einmal entlang des Hafens, wo es eine interessante Skulptur eines Autos gab, in das man sich sogar setzen konnte – was ich natürlich auch gemacht habe. Von dort aus ging es weiter den Burgberg hinauf zum Fürstenpalast. Die Hitze machte den Aufstieg sehr anstrengend, wir wurden dafür mit einer wunderbaren Aussicht über Monaco belohnt.

Am Berg gibt es ebenfalls eine Fußgängerzone, in der es in den kleinen Gassen viele Restaurants und Souvenirgeschäfte gab. Dort machten wir eine Mittagspause und genossen das Essen, bevor wir das eine oder andere Monaco-Formel 1-T-Shirt erstanden. 

Mittlerweile waren wir von der Hitze und dem langen Tag ziemlich k.o. und wir schlenderten zurück zum Auto. Natürlich besuchten wir noch das am Vormittag geschlossene Formel-1-Geschäft und fanden sogar noch ein weiteres. Ich war begeistert von den vielen Dingen, die es dort zu kaufen gab! Wir waren wirklich in fast jedem Geschäft und meine Eltern waren froh, dass sie mich überhaupt heraus bekommen haben.

Zum Abschluss unseres Tages ging es weiter nach Èze, ein kleines Dorf, das auf einem Hügel liegt. Es war schon recht spät und die Geschäfte sperrten schon zu. Wir waren ziemlich erschöpft und entschieden uns, nicht schon wieder einen Hügel zu besteigen sondern lieber ins Hotel zurückzufahren.

Insgesamt hat mir die Reise durch Frankreich unglaublich gut gefallen. Besonders beeindruckt haben mich Monaco, die Verdonschlucht, Saint-Paul-de-Vence und die Küste von Antibes. Jede dieser Orte hatte etwas Einzigartiges und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

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Fahrt durch die Verdonschlucht